Windows 10 als Home Server – Teil 10 – Energie sparen

Die einfachste Möglichkeit zum Energiesparen beim Verwenden von Windows sind die Energiesparoptionen. Um die Energiesparoptionen zu ändern öffnet man die „Systemsteuerung“, wählt „System und Sicherheit“ aus und geht unter „Energieoptionen“ auf „Energiesparmodus ändern“. Jetzt wählt man „Erweitere Energieeinstellungen ändern“ aus.

Man kann drei verschiedene Modi auswählen: Ausbalanciert, Energiesparmodus und Höchstleistung. Zum Energiesparen wählt man den Energiesparmodus aus und ändert nun die Voreinstellungen.

  1. Festplatte: Festplatte ausschalten nach: Einstellung (Minuten): x.
    Hier kann man auswählen, nach wie vielen Minuten die Festplatte ausgeschaltet werden soll. Es sollte keine zu kurze Zeit ausgewählt werden, da die Festplatte sonst zu oft ausgeschaltet wird und dadurch die Lebenszeit der Festplatte verkürzt werden könnte.
  2. Desktophintergrundeinstellungen: Diashow: Einstellung: Verfügbar, Angehalten.
    Um Energie zu sparen, sollte man die Einstellung auf „Angehalten“ setzen, dadurch wird im Hintergrund keine Diashow angezeigt.
  3. Drahtlosadaptereinstellungen: Energiesparmodus: Einstellung: Höchstleistung , Minimaler Energiesparmodus, Mittlerer Energiesparmodus, Maximaler Energiesparmodus.
    Als Einstellung empfehlen wir „Maximaler Energiesparmodus“ auszuwählen, um einen Niedrigen Energieverbrauch zu haben. Diese Einstellung ist nur sinnvoll, wenn ein Drahtlosadapter wie z.B. eine WLAN-Karte vorhanden ist.
  4. Energie sparen: Zeitgeber zur Aktivierung zulassen: Einstellung: Aktiviert, Deaktiviert.
    Hier empfehlen wir die Einstellungen zu aktivieren, damit man z.B. anschließend über die Aufgabenplanung die Uhrzeit einstellen kann, wann der Server hochgefahren werden soll. Allerding kann Windows bei der Aktivierung den Server aus dem Energiesparmodus hochfahren. Man sollte diese Funktion also nur aktivieren, wenn man diese auch nutzen möchte.
  5. USB-Einstellungen: Einstellung für selektives USB-Energiesparen: Aktiviert, Deaktiviert.
    Um Energie zu sparen, aktiviert man diese Einstellung. Das bewirkt, dass die USB-Geräte, die nicht verwendet werden, ausgeschaltet werden.
  6. Netzschalter und Zuklappen: Standardaktion für Beenden: Herunterfahren, Nichts unternehmen.
    Mit dieser Einstellung lässt sich der Netzschalter verwalten, hier können die auswählen, ob der Computer beim Betätigen des Netzschalters heruntergefahren werden soll oder nicht. Dies beeinflusst allerdings den Energieverbauch nicht. Allerdings beeinflusst diese Einstellung bei der Verwendung eines Notebooks den Energieverbauch, weil beim Zuklappen des Notebooks eingestellt werden kann, ob das Notebook heruntergefahren werden soll, in den Stand-by-Modus wechselt oder das Notebook einfach weiter laufen soll.
  7. PCI Express: Verbindungszustand-Energieverwaltung: Einstellung: Aus. Mittlere Energieeinsparungen, Maximale Energieeinsparungen.
    Hier empfehlen wir die Einstellung „Mittlere Energieeinsparungen“ um Energie zu sparen, da der PC bei den „Maximalen Energieeinsparungen“ langsam werden könnte.
  8. Prozessorenergieverwaltung: Systemkühlungsrichtlinie: Einstellung: Aktiv, Passiv.
    Um Energie zu sparen stellt man hier die Einstellung auf „Passiv“, dies sorgt dafür, dass der Prozessor vor dem erhören der Lüftergeschwindigkeit verlangsamt wird. Diese Einstellung sorgt auch dafür, dass die Lautstärke vom Lüfter verringert wird. Wir empfehlen allerdings die Einstellung „Aktiv“, weil die Leistung vom Prozessor sonst verringert werden kann.
  9. Bildschirm: Bildschirm ausschalten nach: Einstellung (Minuten): x.
    Hier kann man auswählen, nach wie vielen Minuten der Bildschirm ausgeschaltet werden soll. Falls man viel Text liest oder ähnliche Sachen würden wir raten, die Zeit nicht zu niedrig zustellen, da der Bildschirm bei nicht vorhandener Verwendung nach der ausgewählten Zeit ausgeschaltet wird. Man kann allerdings auch die Zeit auf wenige Minuten stellen und ab und an mal die Maus bewegen.

 

Es könnte vorkommen, dass der PC häufig im Energiesparmodus wieder hochgefahren wird. Dieses Problem könnte behoben werden, wenn man Geräten verbietet, den PC hochzufahren. Dazu öffnet man die Systemsteuerung und klickt auf „Hardware und Sound“, danach klickt man unter „Geräte und Drucker“ auf „Geräte-Manager“. Jetzt klickt man mir der rechten Maustaste auf ein Gerät und dann klickt man auf „Eigenschaften“. Im Tab „Energieverwaltung“ gibt es die Option „Gerät kann den Computer aus dem Ruhezustand aktivieren“. Wen diese Option aktiviert ist, kann das Gerät den PC aus dem Energiesparmodus hochfahren, weshalb wir empfehlen, diese Option bei  einigen Geräten zu deaktivieren. Diese Option findet man häufig bei Mäusen, Tastaturen und Netzwerkadaptern.

 

Hier geht es weiter:

Teil 11 – Das Ergebnis

 

Außerdem gibt es hier auch alle anderen Teile:

Teil 1 – Einleitung

Teil 2 – Hyper-V und virtuelle Maschine einrichten

Teil 3 – Remotedesktop für mehrere virtuelle Maschinen

Teil 4 – Leistung von Hyper-V und RemoteFX

Teil 5 – Sicherheit von Windows 10 verbessern

Teil 6 – Speicherpool einrichten

Teil 7 – Benutzer und Zugriffsrechte verwalten

Teil 8 – FTP-Server einrichten

Teil 9 – FTP-Server benutzen

Teil 10 – Energie sparen

Teil 11 – Das Ergebnis

 

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